ICP Education entwickelt eine neue Form der Berufslehre – angelehnt an das Schweizer System, aber ohne Berufsschule. Lernende erwerben ihre Kompetenzen dort, wo sie gebraucht werden: in realen Projekten, im Betrieb und in echten Situationen.
Statt in die Berufsschule zu gehen, bist du die ganze Woche im Betrieb und übernimmst echte Aufgaben. Theorie lernst du direkt daran, nicht separat im Schulzimmer — begleitet von Anfang an persönlich und auf Augenhöhe.
Mehr für Lernende →Nimm ausgebildete ICP-Lernende auf, werde ab dem 4. Lehrjahr Ausbildungspartner oder biete selbst eine ICP-Lehrstelle an — mit einem bestehenden oder einem gemeinsam neu entwickelten Beruf.
Mehr für Betriebe →Wir suchen Personen aus Bund, Kantonen, Berufsschulen und Hochschulen, die mit uns die Brücke zum eidgenössisch anerkannten Abschluss bauen — und für die jeweiligen ICP-Lehrstellen Wege zur Anerkennung aufzeigen, zum Beispiel über das Sur-Dossier-Verfahren.
Wir wollen Berufe schaffen, die zu Menschen passen
— nicht Menschen, die zu Berufen passen müssen.
Bei ICP bist du die ganze Woche im Betrieb und lernst an echten Aufträgen — die Berufsschule fällt weg, Theorie kommt direkt mit der Aufgabe. Was du dabei lernst, wird laufend dokumentiert und begleitet, statt in Noten gemessen zu werden.
Nach drei Jahren Berufslehre und nachgewiesener Kompetenz vergeben wir den ICP-Abschluss (Intrinsic Certified Professional). Dafür bauen wir ein wachsendes Netzwerk von Firmen auf, die diesen Abschluss bereits anerkennen. Gleichzeitig behalten wir den Anschluss ans Schweizer Bildungssystem bewusst im Auge: Wer später ein EFZ oder EBA anstrebt, kann den Weg über das Sur-Dossier-Verfahren prüfen — wir begleiten dabei, entschieden wird von den zuständigen Behörden.
Welche Berufe bräuchte es in deinem Betrieb, die es heute noch nicht gibt? Oder gibt es etwas, an dem du schon immer arbeiten wolltest, wofür es noch keine Berufsbezeichnung gibt? Ob Betrieb oder angehende:r Lernende:r — alle können uns einen Beruf vorschlagen, den wir gemeinsam im ICP-Modell aufbauen.
Nils Landolt erzählt, wie die ICP-Lehre entstanden ist: fünf Tage pro Woche im Betrieb, keine Berufsschule, keine Noten, die Theorie wird on the job erarbeitet — und am Schluss kein EFZ. Simon Schmid übernimmt den Advocatus Diaboli und fragt nach den Verbänden, dem 90-Prozent-Ziel und dem Risiko ohne eidgenössischen Abschluss.
Marc dokumentiert seine Mediamatiker:in-ICP-Lehre öffentlich. In den kommenden drei Jahren wird er zahlreiche Projekte umsetzen, jede belegte Kompetenz mit mehreren Nachweisen vertiefen und die Matrix auf 100 Prozent ausbauen. So sieht der Kompetenznachweis in der Praxis aus, während er wächst.